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Klaas+Kock: Immer ganz dicht am Kunden, dank Digital Signage

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Interview mit K+K Klaas+Kock, Frau Vera Vering, Abteilung Werbung, zur Nutzung von Digital Signage und der Zusammenarbeit mit Videro.

Videro: Frau Vering, Sie sind bereits seit mehr als 13 Jahren im Unternehmen Klaas+Kock beschäftigt. Könnten Sie allen, die nicht aus Norddeutschland stammen, kurz erläutern, was Ihr Unternehmen genau macht?

VV: Sehr gern. Klaas+Kock ist ein familiengeführtes Unternehmen in der Lebensmittelbranche. Wir betreiben insgesamt 215 Verbrauchermärkte mit gut 18.000 Artikeln. Wir verstehen uns als Vollsortimenter mit einer klaren Fokussierung auf die Qualität aller Waren. Regional liegt unser Schwerpunkt in der Tat im Nordwesten Deutschlands. Unsere Märkte befinden sich in einem Umkreis von 150 km rund um die Hauptverwaltung im westfälischen Gronau. Dort befindet sich auch unser Zentrallager. Eine weitere Besonderheit, die aber durchaus typisch für unsere Unternehmenskultur ist, ist dass wir auch über eine hauseigene Großmetzgerei verfügen. Dort werden Fleisch- und Wurstspezialitäten der Marke ''drilander'' produziert. Wir möchten einfach so weit wie möglich sichergehen, dass wir immer die beste Qualität liefern können.

Videro: Wie viele Mitarbeiter haben Sie?

VV: Bei uns arbeiten gut 7.000 Mitarbeiter und jährlich absolvieren circa 200 junge Menschen in unterschiedlichen Berufen ihre Ausbildung bei uns.

Videro: Seit wann gibt es das Unternehmen?

VV: Wir sind 1950 von den Kaufleuten Hans Klaas und Hermann Kock gegründet worden und das Unternehmen befindet sich noch immer in Familienhand.

Videro: Was sind Ihre persönlichen Aufgaben?

VV: Ich bin unter anderem für die Betreuung der digitalen Medien, also vor allem für das Internet und auch für den Bereich Digital Signage zuständig. Ich kümmere mich ebenso um die Firmenpräsentationen im Printformat und den Bereich Film. Wir haben hier ja z.B. im Zuge der Neueröffnung unseres Marktes in Rheine auch Filmaufnahmen gemacht.

Videro: Was zeichnet das Unternehmen, mit Blick auf die Kommunikation, besonders aus? Was unterscheidet Ihre Unternehmenskommunikation von anderen?

VV: Wir sind in allem was wir tun immer ganz nah am Kunden. Das gilt für die Lage der Märkte, die Auswahl der Artikel und deren Qualität und Frische, aber eben auch für die Kommunikation. Wir sprechen die Sprache unserer Kunden und haben den Anspruch Ihnen immer die richtigen Infos zur richtigen Zeit zu geben und dabei, wenn möglich auch einen Mehrwert zu liefern. Deshalb haben wir uns auch entschieden, in den Filialen verstärkt auf digitale Kommunikation zu setzen.

Videro: Das heißt, Sie verstehen sich hier durchaus als Vorreiter?

VV: Nun ja, zumindest möchten wir immer am Ball bleiben und da geht aus unserer Sicht kein Weg mehr an aktiv steuerbaren digitalen Inhalten vorbei.

Videro: Warum?

VV: Weil wir dadurch schnell agieren und kurzfristige Änderungen verbreiten können und somit auch wieder dichter an den Kunden, ihren Bedürfnissen und auch aktuellen Themen sein können.

Videro: Weshalb haben Sie sich für die VIDERO-Plattform entschieden, um Ihre Displays und Inhalte zu steuern?

VV: Ein erster, wenn auch am Ende nicht ausschlaggebender Punkt war, dass sich Videro hier am Ort befindet, so haben wir im Zweifel immer kurze Wege, wenn wir etwas klären wollen. Das nimmt am Anfang etwas die Unsicherheit.

Videro: Gab es denn viele Unsicherheiten?

VV: Dank Videro nicht wirklich, aber auch wir mussten natürlich erst einmal ein Gespür dafür entwickeln, was da auf uns zukommt und wie die Technik funktioniert. Aber es hat sich schnell gezeigt, dass wir mit Videro einen Partner haben, der ebenfalls eine sehr gute Kommunikation zum Kunden hat, immer sehr schnell reagiert und sich auf unsere Bedürfnisse einstellt.

Videro: Seit wann arbeiten Sie jetzt mit dem System?

VV: Seit gut zwei Jahren. Wir haben derzeit etwas mehr als 20 Player im Einsatz, werden dies aber auch sukzessive - vor allem in unseren neuen Märkten – weiter ausbauen.

Videro: Sie haben ja eben einen neuen Markt eröffnet?

VV: Ganz genau, das ist der Markt in Rheine.

Videro: Das Video dazu werden wir auch im Artikel einbinden, dann können sich die Leser direkt einen Eindruck verschaffen.

VV: Prima. Das war unser dritter Markt, den wir mit Videro-Playern bestückt haben. Wir haben hier in Gronau acht Geräte. In Bad Bentheim haben wir auch einen recht neuen Markt, der hat ebenfalls acht Geräte, und in Rheine haben wir sechs Geräte - und im August wir der nächste Markt dazu kommen.

Videro: Gibt es Reaktionen auf diese neue Art von Kommunikation? Seitens der Mitarbeiter und/oder seitens der Kunden?

VV: Ja und die sind durchweg positiv, sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern, die das beide als Signal verstehen, dass wir mit der Zeit gehen und hier gute Kommunikation anbieten wollen.

Videro: Welche Inhalte laufen auf den Geräten?

VV: Hauptsächlich die aktuellen Angebote der Woche, aber z.B. an der Fleischtheke gibt es auch Sonderinformationen. Wir haben zum Beispiel eine Gratiszugabe jede Woche, die wir hier vorstellen. Außerdem haben wir Inhalte aus dem Obst- und Gemüsebereich. Und im Eingangsbereich begrüßen wir die Kunden und stellen auch dort das aktuelle Angebot dar.

Videro: Jetzt haben Sie ja schon viel Erfahrung in der Medienarbeit, ist das Arbeiten mit Videro leichter oder schwieriger als Sie gedacht hätten?

VV: Das ist sehr leicht und durchaus vergleichbar mit der Pflege einer Internetseite. Es ist eine Art Content-Management-System. Das kann man sehr gut und problemlos pflegen.

Videro: Welche Vorteile sehen Sie noch?

VV: Es entfallen zum einen Druckkosten, zum anderen ist die Aktualität über die Monitore ein echter Vorteil. Es geht ja alles wesentlich schneller. Ich ändere die Inhalte zentral und weiß, das ist just in time auch in den Filialen geändert. Das ist schon ein großer Vorteil.

Videro: Gab es denn schon einmal größere Probleme?

VV: Nein, bisher überhaupt nicht.

Videro: Wie würden Sie grundsätzlich die Zusammenarbeit mit Videro beschreiben?

VV: Sehr gut. Das Team geht sehr schnell auf Fragen ein und ist immer bemüht direkt darauf zu reagieren. Das geht auch alles auf dem kleinen Dienstweg, sie müssen keine großen Anträge oder ähnliches stellen – sie rufen an, und dann wird das geklärt.